Buchtipp

Klara und Tom im Zauberwald

KEINE ANGST VOR DEM TOD KINDER!

Katja Fink: „Klara und Tom im Zauberwald“, BoD, Hamburg 2020.

Das Debüt der Pianistin und Musikpädagogin, indessen auch Autorin Katja Fink – eine Fantasy-Erzählung für Jung und Alt – bezaubert. Und das nicht nur durch die einfühlsame Art und Weise, wie hier Vergänglichkeit und die Suche nach Sinn und Erfüllung kindgerecht zur Sprache kommen. Darüber hinaus hat sie es selbst illustriert. In leuchtenden Farben untermalen die wohl platzierten Bilder die Abenteuer der zehnjährigen Klara und ihres achtjährigen Bruders Tom. Die beiden haben sich auf die Suche nach ihren verschollenen Eltern gemacht. Und gemäß der Heldenreise in einer Fantasy-Erzählung sind dabei etliche Gefahren zu bestehen.

So, den gefährlichen Zauberwald zu durchqueren, wo sie dem weisen Waldhüter Aron begegnen, der traurigen Cäcilie, die in einem Zwischenreich zwischen Leben und Tod weilt, und der geheimnisvollen Elfe Seraphine. Ja und sogar auf den Tod in schwarzer Gestalt treffen sie. Viele Fragen bleiben zunächst offen. Was etwa ist mit dem Maler Balthasar, der keine Erfüllung im irdischen Dasein findet und daher zurück will „ins Licht“, „in seine Welt“ ? Als er stirbt, erklärt Aron, dass der Körper nur vorübergehende Hülle sei, Seele und Geist ewig lebten. So erfahren Klara und Tom, dass wir Menschen aus Körper, Geist und Seele bestehen, diese zusammen eine Einheit bilden.
Doch was hat es mit der goldenen Schale auf sich, die sie in eine andere Zeit und eine andere Sphäre katapultiert, durch die ein Engel sie begleitet? Mehr sei hier nicht verraten.

Das Büchlein ist durchdrungen von spiritueller Weisheit und Erkenntnis, die es jedoch ganz unprätentiös und absichtslos in einer Weise vermittelt, dass es selbst kleineren Kindern bei Bedarf einen natürlichen, ja liebevollen Zugang zu existenziellen Fragen ermöglicht und somit nicht nur eine Lücke schließt, sondern darüber hinaus für Alt und Jung eine so inspirierende wie bereichernde Lektüre ist.
Doch lesen Sie selbst, lesen Sie wohl!

Erhältlich im Buchshop www.bod.de oder bei Ihrer bekannten Buchhandlung
(ISBN-13: 9783751977395).

KOMPONISTIN - Katja Fink

Komponieren aus pädagogischer Sicht

Jeder kann komponieren lernen.

Komponieren mit Anfängern am Klavier fördert nicht nur das Notenlesen, das Gehör und den musikalischen Ausdruck. Letztlich fördert es das Verständnis für das ganzheitliche Zusammenwirken von Rhythmik, Melodik, Harmonik, Dynamik, Artikulation und Form mit dem Ziel, eigene einfache Kompositionen zu erstellen.

Klavierschüler:innen jeden Alters wollen Musik nicht nur nachspielen. Sie wollen selbst Musik kreieren und gestalten.

Ein methodischer Weg, im Zuge des Klavierunterrichts zur eigenen musikalischen Komposition zu gelangen, ist für mich das Projekt Piano Musical, wo Schüler:innen auf Basis einer selbst erfundenen Geschichte auch die Musik dazu kreieren. Meine Schülerin Emma z. B. hat bereits mit sieben Jahren ihr erstes Musical, „Der kleine Stern“, geschrieben. Durch leichte Improvisation fanden wir zu ihren Textstellen eine charakteristische Musik. Diese musikalischen Zellen wurden über mehrere Wochen ausgebaut und aufgeschrieben. Zusätzlich verhalfen der Aufführung selbstgemalte Bilder von Emma zu beträchtlichem Erfolg.

Komponieren in eigener Werkstatt

Komponieren im Lockdown war für mich eine Art Impfstoff für die Seele. Es fördert die eigenen Seelenkräfte und regt die innere Quelle zur Selbstheilung an.

Mein Debut, 9 leichte Klaviermeditationen*, entstand während des Lockdowns 2021. Die Stücke regen zum Träumen und Nachdenken an und berühren Herz und Seele.

Meine Schüler:innen sind begeistert davon. Fortgeschrittene Anfänger jeden Alters üben und spielen diese Meditationen gerne.

Noten sind auf Anfrage gegen eine kleine Gebühr erhältlich.